Die Vogeltaufe Holzhausen

Die Vogeltaufe Holzhausen


Der hier auslaufende Bergrücken als Teil des Stembergs heißt Vogeltaufe. Er ist nach einer Sage benannt, in welcher hier im 8. Jahrhundert n.Chr. Abt Anastasius die sächsischen Heiden des Lipperlandes, darunter auch Abbio von Thiotmalli, der ein Freund und Waffengefährte Widukinds des Herzogs der Sachsen war, taufen wollte. Paderborner Mönche, die die Taufzeremonie mit ihrem Gesang hätten verschönern sollen, wurden jedoch in Kohlstätt überfallen und auseinander gejagt. Trotz Kummer und Sorge soll der Abt mit der Taufe begonnen haben. Gerade in dem Moment, als Abbio von Thiotmalli den Göttern Donar, Saxnot und Wotan entsagte, rauschte es in der Luft und hunderte von kleinen braunen Vögeln ließen sich hernieder und sangen so schön wie es nie zuvor jemand gehört hatte. Seit dieser Zeit nennt man diesen Ort “Die Vogeltaufe”. Der Gedenkstein dazu ist von Robert Henkel aus Horn.

Gedenkstein Vogeltaufe