Stadtwüstung Wüstung Blankenrode

Stadtwüstung Wüstung Blankenrode


Ich hoffe, es ist ok, dass ich für fundierte Informationen auch über dieses Kulturdenkmal wieder auf Wikipedia verweise …

NordpforteDurch die Nordpforte komme ich in die “Stadt”.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wall WüstungAuch hier wieder ein Spaziergang auf dem Wall.

 

 

 

 

 

 

JungfernbrunnenEin Blick tief in den Jungfernbrunnen der Stadtwüstung.

Der ist heute ganz unromantisch durch Draht und Holzwand gegen Hineinfallen gesichert.

Der 5 m tiefe Brunnenschacht führt das ganze Jahr über gutes, klares Wasser aus den Sandsteinfelsen.

 

Die Sage überliefert zu ihm folgendes:

Auf der Höhe des Eggegebirges stand in alten Zeiten die Stadt Blankenrode. Über die großen dunklen Wälder schaute man weit ins Land. Mächtige Mauern und eine gewaltige Burg sollten die Menschen schützen. Aber immer wieder führten die Landesherren Kriege über ihre Grenzen.

Wieder einmal – mitten in der Nacht – überfielen Raubritter die Stadt auf dem Berge. Erbittert wurde gekämpft. Die Angreifer erstürmten die Mauern und drangen in die Stadt. In den Straßen und Gassen herrschte Mord und Brand. Greise, Frauen und Kinder wurden umgebracht, die Menschen rannten um ihr Leben.

Grausame Kriegsknechte verfolgten auch ein junges Mädchen, die Tochter des Bürgermeisters. In ihrer höchsten Not sprang das Mädchen in den tiefen Brunnen der Stadt und ertrank. Als der Morgen graute, waren Burg und Stadt wüst und leer.

Wald wuchs über den Ruinen. Der Brunnen aber, dort mitten im Walde, wird noch heute “Jungfernbrunnen” genannt. In seinen klaren Wassern spiegeln sich die Bäume …

(von der dort aufgestellten Tafel abgeschrieben)

 

WesttorIch nehme den Ausgang durch das Westtor.

 

 

 

 

 

(Die weißen Flecken sind fallende, den Kamera-Blitz reflektierende Regentropfen. Es regnet sehr.)