Harzer Hexen-Stieg 2014

Wanderung Harzer Hexen-Stieg 2014



 

Dies Jahr wandere ich mit meiner lieben und sehr rüstigen Mutter in neun Tagen den Harzer Hexen-Stieg von Osterode nach Thale.

Ganz entspannt geht es für mich diesmal zu, da Gepäcktransfer und Buchungen durch Wandern-im-Harz äußerst gut organisiert sind.

Eine Zeit voller toller Eindrücke und überaus interessanter Erfahrungen.

 

Einstieg Harzer Hexen Stieg OsterodeDer Einstieg in Osterode.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

stiller grüner TeichWasser begleitet uns die gesamte Zeit hindurch in allen nur erdenklichen Formen. Hier eine stiller, spiegelglatter Teich. – Bereits Teil des Oberharzer Wasserregals.

 

 

 

 

 

 

 

wasserführender DammHinter diesem, dem Sperberhaier Damm ist nicht etwa Wasser! Nein, auf ihm wird Wasser geführt und damit die Senke überbrückt. Diese ganzen Anlagen sind von Menschenhand, ohne größere Hilfsmittel erschaffen. Bagger gab’s damals noch nicht! ;-)

 

 

 

 

 

GrabenUnser Weg führt uns mehrere Tage und viele Kilometer an Gräben dieser Art entlang.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fels über GrabenUnter anderem zum Schutz vor Vereisung im Winter wurden damals solche Granitfelsen über die Gräben gelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick mit FingerhütenDie Schönheit der Natur wird uns auf Schritt und Tritt bewusst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bauminsel …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SchlangenknöterichDer Schlangenknöterich steht überall dort, wo es sehr feucht ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Türkenbund-LilieDie Türkenbund-Lilie haben wir “bei uns im Westen” nicht, oder?

 

 

 

Hier jedenfalls begegnet sie uns zahlreich und lässt uns bemerken, dass besonders im ehemaligen Grenzgebiet die Natur noch unberührter und die Artenvielfalt damit noch größer ist als “bei uns”.

 

 

 

 

 

 

Schild ehem GrenzeDas Wandern im ehemaligen Grenzgebiet ist schon mit einigen Emotionen verbunden …

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick Richtung WestenDer Blick von der Bremke, dem einstmaligen Grenzfluss, nach Westen Richtung Braunlage.

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick Richtung OstenDer Blick nach Osten Richtung Elend, das in der ehemaligen DDR liegt.

Ab hier wandern wir in Sachsen-Anhalt.

 

 

 

 

 

 

 

Grenz-Kolonnen-Beton-WegGrenz-Kolonnen-Beton-Weg ca. 1 km hinter der Grenze parallel zu deren einstigem Verlauf – heute als Wander- und Forstweg genutzt.

 

 

 

 

 

 

 

Stausee Kalte BodeStausee der Bode gleich hinter dem Ort Königshütte, wo Kalte und Warme Bode sich vereint haben.

(Hier von der Talsperre aus gesehen.)

 

 

 

 

 

 

 

wasserführende BrückeEine Brücke, die bei Altenbrak Wasser aus der Tiefe des Bergmassivs über den Fluss Bode führt, wo es früher von einem holzverarbeitenden Betrieb genutzt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Auslauf wasserführende BrückeDrüben der Auslauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GerüstwegDer Weg entlang der Bode zwischen Treseburg und Thale – Nichts für nicht schwindelfreie …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Felswand über BodeDie Felswand gegenüber, vom Bodekessel aus geguckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rosstrappe gegenüberDie Rosstrappe gegenüber, von unten, vom Bodekessel aus geguckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

GranitfelsenGranitfelsen über dem Bodetal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bronze-HexeSuperhässliche Bronzehexe auf dem Hexentanzplatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick nach Norden vom HexentanzplatzBlick vom Hexentanzplatz nach Norden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rosstrappe vom Hexentanzplatz ausDie Rosstrappe vom Hexentanzplatz aus gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bodetal von Rosstrappe ausBlick über das Bodetal von der Rosstrappe aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziel Harzer Hexen Stieg ThaleUnterhalb von Rosstrappe und Hexentanzplatz liegt Thale, unser Ziel nach neun Tagen und gut 130 km zu Fuß durch den Harz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quedlinburg BahnhofDer nächste Zug bringt uns von Thale nach Quedlinburg, wo mehreren Empfehlungen zufolge unsere letzte Übernachtung für uns gebucht ist.

 

 

 

Bahnhof Quedlinburg

 

 

 

Rathaus QuedlinburgDas Rathaus in Quedlinburg am nächsten, dem Morgen unserer Abreise.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schneemelcherhaus QuedlinburgWir schaffen morgens vor dem Transfer zurück nach Osterode noch einen klitzekleinen Stadtrundgang.

 

 

 

 

 

 

Schneemelcherhaus

 

 

 

 

Bürgerhaus QuedlinburgBürgerhaus in Quedlinburg.

 

 

 

 

Für eine ordentliche Stadtbesichtigung braucht’s definitiv einige Tage.

Wir müssen also wieder kommen …

 

 

 

Schön war’s.

 

Ich bin mächtig stolz auf meine Mutter, die mit ihren 74 Jahren und doch einigen gesundheitlichen Einschränkungen die Märsche super bewältigt hat.

Es war mir eine außerordentliche Freude, ihr den Wunsch dieser Wanderung erfüllen zu dürfen.

Danke, Mutti, dass Du Dich mir und meiner (Wander-) Führung anvertraut hast.
Herz