1. Tag – 15. Juni 2011 – Hameln – Linderhofe



Nun soll es wieder los gehen. Geplant sind für heute 28 Kilometer von Hameln nach Linderhofe. Ich werde es im Folgenden so halten, dass am Anfang des Tages diese Karte als Übersicht steht. Am Ende eines jeden Tages fasse ich wie schon im vergangenen Jahr zusammen. Neu ist, dass ich die Tracks mithilfe verschiedener Smartphone-Apps aufzeichne. Diese gpx-Dateien stelle ich Euch dann ebenfalls zur Verfügung. Ihr könnt sie beispielsweise mit Google-Earth angucken. Dies kostenlose Programm lässt sich hier herunterladen, wenn Ihr wollt.



In Hameln an der Weser geht es los



Hier starte ich um ca. 9:00 Uhr auf der Weserbrücke.

 

Jenseits der Weser die ersten Wanderzeichen. “Mein” Andreaskreuz auf schwarzem bzw. dunklem Grund ist an der belebten Kreuzung schnell gefunden.
Erste Markierung

 

Zweite-Wegmarkierung-e1381905794747
Und die erste Richtungsänderung kurz darauf auch.

 

Zehn Minuten nach dem Start trete ich hier unterhalb des Klüt in den Wald und gleich geht’s mächtig bergauf!
Hinauf

 



Klüt und Klütturm



Nur etwa eine viertel Stunde nach Eintritt in den Wald, aber bereits stolze 190 Meter über Hameln stehe ich unter diesem Turm. Den gilt es mit seinen 99 Stufen natürlich zu besteigen! Ich lasse fast keine Türme oder Aussichtspunkte aus und werde meistens auch mit schönem Weitblick belohnt.
Klütturm

 

Hier auf dem Klütturm haben sie schöne (Bronze-?) Reliefs angebracht, die zeigen, was in der jeweiligen Himmelsrichtung zu sehen ist.

Bronzerelief Riepen Hohe AschRelief mit Riepen und Hohe Asch
RiepenDer Blick Richtung Riepen und Hohe Asch

 

 


Bronzerelief Hameln Deister
Relief mit Hameln, Deister und Süntel

Hameln Deister
Der Blick über Hameln hinüber zum Deister

 



Den Hamelner Stadtforst durchwandert, …



… trete ich im Südwesten aus dem Wald und genieße wieder einen Blick mit Weite. Der Lüningsberg gegenüber wird nachher zu überwandern sein.

Zunächst aber gefällt mir das Laufen über diesen Wiesenstreifen bergab.
Und ich freue mich über diesen frei stehenden Blutahorn mit meinem Wegzeichen dran.

Die Natur mit allen ihren Facetten hat mich wieder.

 



Schloss Schwöbber vom Lüningsberg aus gesehen



Kurz bevor ich auf dem Lüningsberg in den Wald trete, fällt mir im Tal Richtung Nordwesten dieser große Gebäudekomplex auf.

Also alles an Zoom, was meine Kamera hergibt, und gleich nochmal aufgenommen: Ganz nett, nicht? ;-)

Rittergut Schwöbber

Schade, dass man auf so einer Wanderung nicht alle Sehenswürdigkeiten mitnehmen kann. Also bleibt mir – wie Euch – nur das anschließende Nachlesen hier bei Wikipedia.



Wanderwege – Pfade – oder noch weniger …



Voraus wird der Weg immer enger, er ist schon so gut wie nicht mehr zu erkennen. Zurück geschaut sieht es auch nicht besser aus.

Unweg Voraus
Die Aufmerksamen unter Euch haben bei genauerem Hinsehen im Bild links die Markierung am Baum hinten gesehen. Diese zu entdecken, tut mir in solchen Momenten besonders gut. Zu wissen, dass man trotz widriger Verhältnisse richtig ist, beruhigt ungemein.

Wegmarkierung

Erlösung

Kurz darauf die Erlösung: Der Wald öffnet sich wieder.



Blick übers Kornblumen-Feld und Lipper Bergland



Äußerst befreiend sind solche Momente.

 

Jetzt geht es runter, durch den Ort Reine und dann wieder hinauf auf die Hohe Asch.

Diese ist von hier aus im Vordergrund mit dem Windrad gut zu sehen. Im dunstigen Hintergrund liegt der Teutoburger Wald.

 



Ochidee oder Waldplatterbse ?



Es ist eine Waldplatterbse am Wegesrand, die mich hier wieder halt machen lässt.

 

 



Der Weg über die Hohe Asch



Hier stehe ich noch jenseits von Reine, vor mir liegt die Hohe Asch.

 

Am Parkplatz unterhalb des Berges dann verpasse ich eine Wegmarkierung und damit eine Abzweigung. So schlage ich mich quer durchs Gelände und komme von Süden herauf statt wohl von Osten. Das lärmende Ungeheuer (Film vom Windrad Hohe Asch) gibt mir Orientierung.

Oben – wieder auf ordentlichem Weg – entdecke ich nahe des Aussichtsturms durch Zufall dieses Zeichen. Aber nur weil der Wind das darüber hängende Blatt ein wenig anlupft.



Windkraftanlage Hohe Asch



Dass erneuerbare Energie so einen Lärm machen muss!

 



Schöne Aussicht von der Hohen Asch



Ich habe Glück: Der Aussichtsturm wird von einem netten Herrn extra für mich aufgeschlossen. So kann ich noch mehr schöne Aussicht von oben genießen.

Die gleiche Richtung, nämlich Norden …

… von unten …
… und von oben.