Die Burg Sternberg …



… bekomme ich nicht zu sehen. Sie liegt auf dem südlich der Route gelegenen Dörenberg und mein Blick darauf ist stets von Bäumen verstellt. Na ja, alle Burgen kann ich eh nicht “mitnehmen”. ;-)

Landschaftlich aber werde ich am Morgen und Vormittag gebührend entschädigt.

 

Und auch den Weg nicht zu verlieren grenzt gleich wieder an ein Abenteuer.

Der schöne breite Weg führt geradeaus. Da trotte ich so vor mich hin. Wirklich durch Zufall sehe ich links unten an der Brücke mein Zeichen. Wieder einmal im richtigen Moment in die richtige Richtung geguckt!



Windelstein und Schnatgang



Windelstein heißt der 347 m hohe Berg in der Lemgoer Mark, der als nächstes zu bewältigen ist.

Dort oben in der Hütte finde ich diesen Mühlstein mit Inschriften und Plaketten vor.

Schnatgang 200 1971
Hütte Windelstein

Was in Gottes Namen ist “Schnatgang”!?

Da ich unterwegs nicht online bin, kann ich erst zuhause recherchieren.

Schnat oder Snat oder Schneise heißt Grenze und Schnatgang heißt Grenzgang.

Hier bei Wikipedia gibt es dazu mehr.



Echter Alant und Fingerhut



Ich staune über die einzigartige Schönheit der Natur und hier im Besonderen darüber, wie überaus kunstvoll sich die Blüte des Echten Alant entfaltet.

 

Fingerhutwiese
Auch am Fingerhut, der mich schon letztes Jahr um diese Zeit auf dem Weg zwischen Hamburg und Hameln erfreut hat und den ich auch im eigenen Garten habe, kann ich mich gar nicht satt sehen.

 

Roter Fingerhut
Weißer Fingerhut

 



Blick auf Lemgo …



… vom Aussichtsturm noch in der Lemgoer Mark.

Auch hier habe ich wieder Glück, treffe eine Stühle rückende Frau in dem angeschlossenen Veranstaltungslokal an, die mir den Schlüssel für den Turm überlässt.



Ratsapotheke und Hexenbürgermeisterhaus



Wieder einmal schön geführt, der E1.

Sozusagen im Vorbeigehen bekomme ich einige sehr schöne alte Häuser und Fassaden in dieser kleinen Stadt geboten.

Rathaus Lemgo
Hexenbürgermeisterhaus
Wippermannsches Haus


Eine Wetterfront …



… nähert sich plötzlich von Norden.

Ich bin um 15:45 Uhr südlich von Lemgo auf Höhe der B66, als recht schnell der Wind stark zunimmt.

Gewaltige Wolkenmassen kommen äußerst zügig heran.

Unverzüglich die Regensachen angezogen!

 

Am Gretberg erreiche ich gleich darauf den schützenden Wald.
Schützender Wald


Ankunft Pension Kaiserhof in Hiddesen



Den Rest des Tages regnet es eigentlich durchgehend.

Zum Abschluss heißt es auch noch, gut einen Kilometer zwischen Detmold und Hiddesen an einer ordentlich befahrenen Landstraße entlang zu gehen.

So komme ich also um 18:50 Uhr ziemlich geschafft in Hiddesen an.

 

Zusammenfassung des Tages:

km lt. Wanderführer: 26

km tatsächlich: 35,5

Zeit gesamt: 10 h 30 min

Zeit in Bewegung: 8 h 53 min

Durchschnittsgeschwindigkeit: 4 km/h

Höchster Punkt: 359 m

Tiefster Punkt: 91 m

Gesamtsteigung lt. Wanderführer: 570 m

Detmold-Hiddesen

 

 

Hier könnt Ihr den Track dieses Tages herunterladen: Linderhofe-Detmold OT Hiddesen